Flight & Arrival

Soo, versprochen ist versprochen, hier kommt jetzt endlich der Bericht zum Flug und erstem Eindruck von Mumbai:

Nach relativ bequemen 8 Stunden Flug nach Mumbai bin ich schließlich um ein Uhr morgens gelandet, neben mir saßen lustiger Weise zwei Kollegen von Windpower aus Brande, die hier neue Mitarbeiter suchen, da sie hier grad erst nen neues Werk eröffnet haben. Der erste Eindruck von Mumbai ist ein sehr spezieller: Die Einflugschneise der Flieger geht nämlich genau über ein Slumgebiet, so dass man zunächst nur Slums sieht, bis man dann kurz nach der Landung an den Privatfliegern vorbeifährt, die sich hier stapeln. Vielleicht sollten die mal ne Art Parkhaus dafür bauen, um sie platzsparend unterzubringen.

 

Ich glaube jedenfalls das die Begrüßung des Kapitäns sinnbildlich für meinen gesamten Indienaufenthalt stehen könnte. Nach dem wir so 5 Minuten auf dem Rollfeld rumstanden, begrüßte er uns in Mumbai und erklärte uns, dass unsere Parkposition leider noch nicht frei sei, da da noch ne andere Maschine steht. Kann ja auch keiner Wissen, dass da ne 747 um ein Uhr in der früh runterkommt...Überraschung...Ich glaub die Inder müssen noch mal ein wenig planen lernen.

 

Nach einer halben Stunde reines Wartens durften wir dann endlich an unsere Parkposition und den Flieger verlassen. Noch ne halbe Stunde aufs Gepäck warten und dann konnte ich endlich raus, nachdem mein Gepäck noch mal geröntgt wurde. Draußen wartete ein Fahrer auf mich, der mich zu meinem Apartment fuhr. Der Weg dahin wiederum ging durch das gerade überflogene Slumgebiet, das sich um 3 Uhr morgens doch sehr ruhig gab. Überlag lagen Leute auf Fusswegen und LKW-Pritschen die friedlich vor sich hin schlummerten.

 

An meinem Apartment angekommen dauerte es ne gefühlte Ewigkeit, bis die Security das Schloss aufgeschlossen hatte, dann konnte ich es endlich betreten.

Mein Zimmer verfügt ist ungefähr 15 qm groß, verfügt über  ne AC, nen Flatscreen, Schrank, Schreibtisch, eigenes Bad mit Dusche und natürlich ein Bett.

In das bin ich dann sogleich gegangen, denn in 4 Stunden musste ich wieder aufstehen. Ich hatte mich auch schlauerweise gezielt übermüdigt, um auf dem Flug schlafen zu können, was natürlich nicht geklappt hat.

 

Naja wie es weitergeht könnt ihr ja im ersten Tag weiterlesen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0